Saturday, June 27, 2020

#blacklivesmatter


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Abriel Gardner

Abriel lernte ich 2018 in Seoul, Korea kennen. Sie kam für ein Semester als Austauschstudentin aus Los Angeles (California Institute of the Arts) an die Korea National University of Arts. Manchmal gingen wir, fast die einzigen Ausländer*innen am Dance Department, gemeinsam einen Kaffee trinken. Bei einer dieser Gelegenheiten fragte ich sie, was sie nach Ende ihres Studiums als Erstes tun wolle. Sie sagte: „Ich möchte ein Praktikum machen an einem Kunstort, wo ich richtig viel arbeiten muß ...“ – der Weg nach Millstatt war damit vorprogrammiert. Im Sommer 2019 verbrachte sie fast drei Monate als meine Assistentin am ART SPACE stift millstatt. Sie betreute die Tanzproduktion ‚butterfly tales‘ und das Symposion ‚ POSITIONEN 019 | Diskurse und Dialoge im Zeitgenössischen Tanz. Abriel kam nicht alleine, sie brachte ihren Hund Bowie mit – unser Sommer-Maskottchen 2019.

Abriel bewegt sich gekonnt zwischen den Kunstsparten Installation, Film und Tanz hin und her. Ich mag ihren ebenso poetischen wie witzigen Zugang zum Filmemachen. Besonders aber mag ich ihre Installation La La’s Dream Machine, der sie als Co-Designerin Humor und Leben einhauchte. Zu sehen war diese Arbeit auf der Calarts Expo 2018.

Artist Statement
Abriel ist für ihren launigen Stil bekannt, der sich sowohl mit dem Humor als auch der Ambiguität des Alltagslebens befasst. In ihren Arbeiten nutzt sie Witz und Absurdität, um Werke zu schaffen, die das Publikum zur Hinterfragung der Paradigmen der Kunst und des Lebens anregen. Abriel nimmt die Wertesysteme rund um Binarität und Seriosität unter die Lupe, die sie für einschränkend und ausschließend hält. Sie hofft, mit Ihren Arbeiten Ihrem Publikum ein Gefühl der Erleichterung und der Freude zu vermitteln und dadurch eine fantasievollere und aufgeschlossenere Gesellschaft zu fördern. 

Kontakt
Abriel Gardner | abriel.gardner01@gmail.com | https://vimeo.com/abriel


hallo andrea. hier sind ein paar fotos von einer mahnwache, an der ich vor ein paar wochen teilgenommen habe. es war ein bewegender moment und es fühlte sich gut an, mit leuten zusammenzukommen, ohne eine waffe oder die polizei zu sehen. es war eine zeit der trauer und des gegenseitigen festhaltens. etwas, wozu viele leute lange keine gelegenheit hatten. eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, sich die zeit zu nehmen, um zu verarbeiten, was auf dieser Welt eigentlich vor sich geht. ich fühle mich sehr klein in meinen bemühungen, aber ich tue mein bestes, durch das alles hindurch wachsam und stark zu bleiben. Ich hoffe, es geht dir gut!!
abriel


Wir werden nicht aus Angst zurückweichen
Der Wandel ist da, und er findet jetzt statt. Wir können dieses System sinnloser Gewalt und Unterdrückung nicht länger hinnehmen. Wir müssen unsere Masse dazu einsetzen, einen Wandel einzuleiten, wir müssen unsere Communities engagiert und informiert halten. Wir werden stark bleiben. Redet miteinander, organisiert euch, baut eure Kraft weiter aus. Ziehen wir uns gegenseitig zur Verantwortung, friedlich, fokussiert und unnachgiebig in unserer Botschaft zu bleiben. Wir haben die Kraft, einen echten Wandel herbeizuführen. BLACK LIVES MATTER.


hallo andrea. die dinge sind hier immer noch sehr chaotisch, aber langsam macht sich eine veränderung bemerkbar. es wirkt surreal, wie die nationalgarde und militärpanzer die straßen säumen. es sind auch viele hubschrauber zu sehen.




Anna Zampetti

Anna Zampetti ist nach dem Studium der Germanistik und Italianistik an der Universität Wien nach Kärnten gekommen, um der Liebe ihres Lebens, ihrem Hund Louis, das bestmögliche Leben zu garantieren. Im ART SPACE hat sie ein kulturelles Refugium gefunden, weshalb sie nicht mehr gehen wollte, und nun Teil des Teams ist. Im büro für tanz theater und produktionen unterstützt sie durch Text- und Recherchearbeiten den Think Tank, der unter der Leitung von Andrea K. Schlehwein Eigenproduktionen konzipiert und organisiert, sowie Arbeiten von externen Künstler*innen begleitet. Für die bevorstehenden AKS Produktionen im Jahr 2020, cREATING cOMPOSTION / archipelago / robotic MELANCHOLIA, bringt sie ihren theoretischen Zugang mit ein, der als externer Blick das Sichtfeld zusätzlich erweitert.


WE SHOULD ALL BE ANTIRACISTS


Angesichts der Intersektionalität von Diskriminierung scheint eine Referenz auf Chimamanda Ngozi Adichie angemessen, die in ihrem Essay We Should All Be Feminists von 2014 vieles hinsichtlich Geschlechterdiskriminierung auf den Punkt gebracht hat, was in Bezug auf ethnische Diskriminierung aktuell diskutiert wird.
Im Zuge der Proteste gegen Polizeigewalt #blacklivesmatter entwickelt sich nach dem Tod von George Floyd erneut ein umgreifendes und weitreichendes, kollektives Sprachrohr der Black Communities, dessen Durchschlagskraft und Lautstärke längst fällig war. Und es ist frustrierend wie blind und taub und ignorant viele Menschen angesichts dieser gesunden Entwicklungen sind und wie sie versuchen, mit den immer gleichen, stumpfsinnigen Argumenten ihre privilegierte Position in einer strukturell rassistischen Gesellschaft zu schützen.
Die „harmloseren“ unter ihnen versuchen sich auf einen naiven Begriff der generellen Gleichheit rauszureden, wenn sie auf #blacklivesmatter mit der verwässernden Parole „all lives matter“ antworten. Also ja, grundsätzlich schon, natürlich … doch führt es in diesem Kontext dazu, dass People Of Color und das Alleinstellungsmerkmal ihrer Rassismuserfahrungen unsichtbar gemacht werden.
In Analogie dazu möchte ich das zitieren, was die aus Nigeria stammende Schriftstellerin Adichie zur Geschlechterungleichheit schreibt:
Some people ask, ‚Why the word feminist? Why not just say you are a believer in human rights, or something like that?’ Because that would be dishonest. Feminism is, of course, part of human rights in general – but to choose to use the vague expression human rights is to deny the specific and particular problem of gender. It would be a way of pretending that it was not women who have, for centuries, been excluded. It would be a way of denying that the problem of gender targets women. That the problem was not about being human, but specifically about being a female human. (Adichie, Chimamanda Ngozi: We Should All Be Feminists. London: Fourth Estate 2014. p. 41)
Mit der BlackLivesMatter-Bewegung wurde spätestens seit 2013 ein historisch gewachsener, differenzierter und komplexer Diskurs laut, bei dem es wünschenswert wäre, dass eben nicht ein/e jede/r partizipiert und unbekümmert, frei von der Leber weg spricht. Es ist ein Diskurs bei dem man viel Falsches sagen kann und auch wird – aus dem einfachen Grund, dass wir (in den west-, mittel und osteuropäischen, sowie den ehemals kolonialisierten Länder) in einer rassistisch geprägten Gesellschaft leben, die die hierarchische Unterscheidung von Menschengruppen kreiert, institutionalisiert und zur Basis des eigenen, weißen Selbstverständnisses gemacht hat.
An diejenigen, die mit ihrem privilegierten Hintern in ihrem bequemen Couchsessel sitzen, die Nachrichten schauen, sich „raus halten“ und dabei kein Verständnis für die Demonstrierenden aufbringen oder, wenn sonst nichts, nicht einmal die Klappe halten können, Folgendes: Fangt an euch selbst zu hinterfragen! Man ist nicht, was man ist … man wird es. Und zwar in einem vorgeprägten Umfeld, das Normen vorgibt und Machtpositionen strukturell verteilt … und jetzt, Überraschung, etwas ganz Neues: diese Verteilung ist nicht gerecht, nicht fair, nicht gleichberechtigt … sie ist diskriminierend, rassistisch und sexistisch.

Als weißer, mitteleuropäischer Mensch erkenne ich meine Position und sehe auch, welche Erfahrungen mit Diskriminierung mir erspart blieben. Und deshalb beginne ich, nach dieser unverzichtbaren Stellungnahme, mit dem Schweigen und dem Zuhören, denn das scheint mir für mich in diesen Tagen angebracht.

Anna Zampetti, Juni 2020





ENGLISH



Abriel Gardner


I met Abriel in 2018 in Seoul, South Korea. Coming from Los Angeles, she was an exchange student at the Korea National University of Arts. Being almost the only foreigners in the Dance Department, we sometimes went for coffee together. On one of these occasions I asked her what the first thing was she wanted to do after finishing her studies. She said, "I want to do an internship at an art space where I will have to work really hard..." – and thus the way to Millstatt was predestined. In the summer of 2019 she joined me at ART SPACE stift millstatt for almost three months as my assistant. She worked on the dance production 'butterfly tales' and the symposium 'POSITIONEN 019 | Discourse and Dialogue in Contemporary Dance'. Abriel did not come alone, she brought her dog Bowie – our summer mascot of 2019.

Abriel skilfully moves between the art disciplines installation, film and dance. I like her approach to film making, which ist both witty and poetic. But I especially like her installation La La's Dream Machine, which she enriched with humor and life as co-designer. This work was shown at the 2018 Calarts Expo.


Artist Statement
Abriel is known for her whimsical style which embraces both the humor and ambiguity of day to day life. She utilizes silliness and absurdity in her practice to create works that encourage the audience to question the paradigms present in both art and life. Abriel interrogates the value systems surrounding binaries and seriousness, finding them to be restrictive and exclusionary. She hopes that her work can provide a sense of relief and joy to her audience and can foster a more imaginative and open-minded community.

Contact
Abriel Gardner | abriel.gardner01@gmail.comhttps://vimeo.com/abriel


hi andrea here are a few photos from a vigil I attended a few weeks ago. It was a tender moment and felt good to gather with people without having to see a gun or the police. It was a time to grieve and hold each other. something that a lot of people have not had the chance to do. It was a reminder of how important it is to take the time to process what is actually happening in this world. I feel very small in my efforts but I am trying my best to stay vigilant and strong throughout this.
I hope you are doing okay!!
abriel



We won’t back down in fear
Change is here and it’s happening now. No longer can we endure this system of senseless violence and oppression. We must use are masses to instigate change, we need to keep our communities engaged and informed. We will not lose our strength. Keep talking, keep organizing, keep spreading your power. Let’s hold each other accountable to stay kind, to stay focused and unyielding in our message. We have the power to make real change. BLACK LIVES MATTER.


Hi andrea things are still very chaotic here but change is slowly starting to happen. Its surreal to see the national guard and army tanks surrounding the streets. theres lots of helicopters too.




Anna Zampetti


After studying German and Italian at the University of Vienna, Anna Zampetti came to Carinthia to ensure the best life possible for the love of her life – her dog Louis. After finding her cultural refuge at ART SPACE stift millstatt, she did not want to leave anymore and is now part of our team. With text and research work at the büro für tanz | theater | produktionen she assists the think tank lead by Andrea K. Schlehwein, which conceives and organizes in-house productions and also guides works by external artists. For the upcoming 2020 productions cREATING cOMPOSTION / archipelago / robotic MELANCHOLIA, she brings in her theoretical approach, which as an external perspective will further expand our field of vision.


WE SHOULD ALL BE ANTIRACISTS


Given the intersectionality of discrimination, a reference to Chimamanda Ngozi Adichie seems appropriate. In her 2014 essay We Should All Be Feminists she put in a nutshell much of what is currently being discussed in relation to ethnic discrimination.
In the course of the protests against police violence #blacklivesmatter following the death of George Floyd, a comprehensive and far-reaching collective outcry from Black Communities is developing once again, with a force and volume that has long been overdue. And it is frustrating to see how blind and deaf and ignorant many people are in the face of these healthy developments, and how, employing the same dull arguments over and over again, they try to protect their privileged position in a structurally racist society.
The "less harmful" amongst them justify themselves with a naive notion of general equality by responding to #blacklivesmatter with the mollifying slogan "all lives matter". Well yes, generally yes, of course ... but in this context it leads to People Of Color and the uniqueness of their experiences with racism being made invisible.
By analogy, I would like to quote the Nigerian writer Adichie and her views on gender inequality:
Some people ask, 'Why the word feminist? Why not just say you are a believer in human rights, or something like that?' Because that would be dishonest. Feminism is, of course, part of human rights in general - but to choose to use the vague expression human rights is to deny the specific and particular problem of gender. It would be a way of pretending that it was not women who have, for centuries, been excluded. It would be a way of denying that the problem of gender targets women. That the problem was not about being human, but specifically about being a female human. (Adichie, Chimamanda Ngozi: We Should All Be Feminists. London: Fourth Estate 2014. p. 41)
Since 2013 at the latest, a historically grown, differentiated and complex discourse has developed with the BlackLivesMatter movement, in which preferably not everyone should participate and speak freely without second thoughts. Within this discourse, one can and will say a lot of wrong things – for the simple reason that we (in Western, Central and Eastern Europe as well as in the former colonized countries) live in a racist society that has created a hierarchical distinction between groups of people, institutionalized it and made it the basis of its own white self-image. To those who sit in their comfy armchairs on their privileged behinds, who watch the news, who "stay out of it " and at the same time cannot show any understanding for the protesters or at least keep their mouths shut, I say the following: Start questioning yourselves! You are not what you are... you become it. And this within a pre-shaped environment that sets norms and structurally distributes power positions... and now, surprise, a big revelation: this distribution is not just, not fair, not equal ... it is discriminatory, racist and sexist.

As a white, Central European person, I recognize my position and I can see which discriminatory experiences I was spared. And that is why, after this indispensable statement, I will keep silent and I start listening, because this seems appropriate to me these days.

Anna Zampetti, June 2020




Sunday, June 14, 2020




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Liebe Freundinnen und Freunde der Tanzkunst von NETZWERK AKS,



Ich freue mich, dass es nun weiter geht in diesem Jahr, in dem der Schwerpunkt meiner Arbeit mit dem Tournee Programm  und den Neuproduktionen 2020 in der ersten Jahreshälfte gelegen hätte.


Wir haben neu disponiert, Programmpunkte in dieses Jahr gezogen, die für das nächste geplant waren.



Dies ist nur möglich, weil meine künstlerische und organisatorische Arbeit von den Künstlerinnen und Künstlern von NETZWERK AKS mitgetragen wird – durch dick und dünn. Bei EUCH Netzwerker*innen möchte ich mich sehr herzlich an dieser Stelle bedanken für Treue, Geduld und große Flexibilität.

Der erneute Aufbruch ist nur deshalb möglich, weil es Fördergeber wie das Bundeskanzleramt Österreich gibt, das schnell und umsichtig gehandelt hat und weil uns unsere Vermieterin im ART SPACE stift millstatt unkompliziert zur Seite steht. Das Land Kärnten hat nach vielen, vielen Jahren wieder eine Dreijahresförderung zugesagt. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank.



Unterstützen könnt ihr uns und alle anderen Tanzkünstler*innen, alle Kunstschaffende sowie alle Player, die die Gesellschaft als lebendigen Organismus begreifen, dadurch, dass Ihr hingeht, Kunst genießt, kauft und durch eure Anwesenheit bereichert wie unterstützt!



Danke. Herzlich.

Andrea K. Schlehwein
 


Doch nun weiter zum eigentlichen Programm 2020!!




DAS AKTUALISIERTE PROGRAMM 2020 


1 creating composition
choreografische Prozesse öffnen

Andrea K. Schlehwein + think tank
 

08. | 10. | 12.  | 15.  Juli 2020 

Andrea K. Schlehwein und das Netzwerk AKS laden zu einem explorativen miteinander-Gehen ein. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit im Rahmen von vier Veranstaltungen verschiedene Phasen choreografischer Konstruktionsarbeit zu erleben und mitzugestalten. Es soll ein dialogischer Raum eröffnet werden, indem die Beteiligten intime Einblicke in die persönliche Arbeitsweise der Künstlerin und Choreografin bekommen.

1  [ Natur : RAUM ]     8. Juli

2  [ Musik : RAUM ]   10. Juli

3  [ Text : RAUM ]      12. Juli

4  [ Tanz : RAUM ]     15. Juli
 


Voranmeldung ist zwingend nötig!

Infos + Anmeldung 
aks.office@andreakschlehwein.com

+43 4766 35250


archipelago

Neuproduktion TANZ

Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
 
Solistin Simona Piroddi


28. | 29. | 30. August
 2020

Wenn man nichts mehr zu verlieren hat, dann muss man gehen. 
Wie den Aufbruch wagen, wenn es auf die Frage 'wohin‘ kein 'dorthin!‘ gibt? 
Genügt es, wenn 'hier nicht' als Ziel definiert ist?



3  r o b o t i c   MELANCHOLIA

Neuproduktion TANZ

Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
 
Solistin Unita Gay Galiluyo
25. | 26. | 27. September
 2020



r o b o t i c  MELANCHOLIA  ist ein Hybrid, ein Tanz mit Objekten, Worten, Reflexionen, Lichtquellen und Film, eine mixed-media-and-mixed-materials-Installation, die in Zusammenarbeit mit Unita Gay Galiluyo grundsätzliche Fragen über das stellt, was Tanz heute auch sein darf: in seiner klassischen Form abwesend.  



 ➔ weiteres TANZ Programm im ART SPACE stift millstatt  .  #curatedbyaks  


solo with no title
Alina Jacobs 
22. Juli 2020 | 21 Uhr

TANZ solo der Residenzkünstlerin 

Abschluss der 
A. I. R. residency@ART SPACE stift millstatt

in der Serie  i n  :  f o r m a l

für experimentelle Kunst



WORKSHOPS mit Alina Jacobs

° O. P. E. N. morning class

3. – 7. August 2020 | 10 – 12 Uhr  

° LPDC Intensiv  

8. + 9. August 2020 | 10 – 17 Uhr
Anknüpfend an das Symposion POSITIONEN 019, 
das im letzten Jahr seinen Focus unter aktiver Mitarbeit von Graziela Padilla auf das Lex Padilla Dance Concept legte.


° KIDS on the MOVE    

12. – 14. August 2020 | 9:30 – 10:45





Wir freuen uns, Sie bald wieder im ART SPACE stift millstatt begrüßen zu dürfen!



Fotocredits: Jorick Buurstra . Eleonore Schäfer . Andrea K. Schlehwein . Roman Zotter




ENGLISH


Dear friends of NETZWERK AKS,

I am happy that things now continue this year, when the focus of my work – with the tour program and the new productions of 2020 – was originally on the first six months.

We have rescheduled, shifting events that were planned for next year into the current one.

This can only happen because my artistic and organisational work is being supported by the artists of NETZWERK AKS – through thick and thin. I would like to take this opportunity to thank YOU Netzwerkers for your loyalty, patience and great flexibility.

The new beginning is possible only with the help of sponsors like the Federal Chancellery of Austria, which has acted quickly and prudently, and because of the uncomplicated support of our landlady at ART SPACE stift millstatt. The state of Carinthia, after many, many years, has granted a three-year subsidy again. My heartfelt thanks go to all of them. 

You can support us and all other dance artists, artists in general as well as all stakeholders who understand society as a living organism by going to see art, enjoying it, buying it, enriching and supporting it with your presence! 

Thank you. Sincerely. Andrea K. Schlehwein

But now on to the actual new program for 2020!


THE UPDATED PROGRAMME for 2020 


1 creating composition
08 | 10 | 12 | 15 July 2020
opening up choreographic processes
Andrea K. Schlehwein + think tank

Andrea K. Schlehwein and NETZWERK AKS invite you to a joint explorative journey. Participants will have the opportunity to experience and co-create various phases of the choreographic process within four different events. The aim is to open up a space of dialogue in which the participants gain intimate insights into the personal working methods of the artist and choreographer.

1 [ Nature : SPACE ] July 8th 
2 [ Music : SPACE ] July 10th 
3 [ Text : SPACE ] July 12th 
4 [ Dance : SPACE ] July 15th 

Advance registration mandatory!
Info + Registration 
aks.office@andreakschlehwein.com 
+43 4766 35250 

2 archipelago
new production DANCE
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS 
Soloist Simona Piroddi
28 | 29 | 30 August 2020 

When you have nothing more to lose, you have to go. How to move on when the question 'where' is not followed by the answer 'there'? Is it enough to define 'not here' as a goal? 




3 r o b o t i c MELANCHOLIA 
new production DANCE
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS 
Soloist Unita Gay Galiluyo
25 | 26 | 27 September 2020

r o b o t i c MELANCHOLIA is a hybrid, a dance with objects, words, reflections, light sources and film, a mixed media and mixed materials installation in collaboration with Unita Gay Galiluyo, which asks fundamental questions about what dance can also be today: absent in its classical form.  




➔ more DANCE at ART SPACE stift millstatt. #curatedbyaks  

solo with no title
Alina Jacobs
22 July 2020 | 9 p.m. 

DANCE solo by the artist in residence
Closing of the A. I. R. residency@ART SPACE stift millstatt
part of the series i n : f o r m a l
for experimental art 




WORKSHOPS with Alina Jacobs


° O. P. E. N. morning class 
3 - 7 August 2020 | 10 - 12 a.m. 

° LPDC Intensive
8 + 9 August 2020 | 10 a.m. - 5 p.m. 
Following up on last year's symposium POSITIONEN 019, which focused on the Lex Padilla Dance Concept with the active collaboration of Graziela Padilla. August   

° KIDS on the MOVE 

12 - 14 August 2020 | 9:30 - 10:45



We are looking forward to seeing you soon again at ART SPACE stift millstatt!



photo credits: Jorick Buurstra . Eleonore Schäfer . Andrea K. Schlehwein . Roman Zotter

Friday, March 13, 2020

NETZWERK AKS – PROGRAMM 2020

Texte und Credits zu allen Produktionen und Veranstaltungen im Anschluss.
   Texts and credits for all productions and events can be found below.


April

Verschoben/Postponed
auf 6. Oktober 2020 / to 6 October 2020
04 | 04 | 2020
#shivering
[from the ACCUMULATION Series]
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
Salzburg PREMIERE
PERFORMdANCE 2020
@ Arge Kultur . Salzburg . Österreich | Austria



Mai | May

Verschoben/Postponed
auf voraussichtlich Oktober 2020 / probably to October 2020
08 + 09 | 05 | 2020    |    20:00
dance works
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS


1 [ FIGUR X ]    |   Österreich | Austria PREMIERE
2 archipelago part 1   |   PREMIERE
3 #bones  [from the ACCUMULATION Series]
4 #shivering [from the ACCUMULATION Series]

@ ART SPACE stift millstatt
Millstatt . Österreich | Austria
   
   
Abgesagt/Cancelled
16 | 05 | 2020
#shivering  [from the ACCUMULATION Series]
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
Köln PREMIERE | Cologne PREMIERE
SoloDuo 2020
@ barnes crossing Köln | Cologne . Deutschland | Germany


butterfly tales | Photo: Nina Hader
Abgesagt/Cancelled
27 | 05 | 2020

butterfly tales 
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
Klagenfurt PREMIERE
@ Klagenfurt Festival  . Österreich | Austria




Juni | June

Verschoben/Postponed
03 | 06 | 2020
butterfly tales 
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
Korea PREMIERE
@ New Dance Festival Daejon . Korea

Verschoben/Postponed
auf Januar 2021 / to January 2021
15 | 06 | 2020
butterfly tales 
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
Slovenija PREMIERE
@ UKREP 2020 taking action. PTL . Ljubljana . Slovenija

Abgesagt/Cancelled
Photo: Sang Hoon Ok
27 | 06 | 2020     |    20:00
LIGHT ON – LIGHT OFF n°13  :  Fidelio
MetaDanceProject Korea & Dr. Otto Brusatti Österreich
curated by AKS
@ ART SPACE stift millstatt
Millstatt . Österreich | Austria


Abgesagt/Cancelled
27 - 30 | 06 | 2020
Spurensuche Beethoven | Tracing Beethoven
EAST + WEST . Creating Composition
curated by AKS
@ ART SPACE stift millstatt
Millstatt . Österreich | Austria

büro für tanz | theater | produktionen  .   inter cultural dialogues
Deutschland . Österreich . Korea . Taiwan . Philippinen
Germany . Austria . Korea . Taiwan . Philipines

                       

Juli | July

Abgesagt/Cancelled
03 - 05 | 07 | 2020
#shivering  [from the ACCUMULATION Series]
Duet
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
Griechenland PREMIERE | Greek Premiere
Tsak Bam Festival 2020
@ Aegina . Griechenland | Greece


Photo: Jorick Buurstra
04 | 07 | 2020     |    20:00
neuer Termin / new date:
22 | 07 | 2020     |    21:00
i n : f o r m a l   .   solo with no title
aus der Serie: contemporary art + experiment
Alina Jacobs
curated by AKS
@ ART SPACE stift millstatt
Millstatt . Österreich | Austria




17 | 07 | 2020
Vernissage . robotic MELANCHOLIA
installation by aks
@ FORUM KUNST contemporary
Millstatt . Österreich | Austria



24 +31 | 07 | 2020
neuer Termin / new date:
25 + 26  + 27 | 09 | 2020
Performance . robotic MELANCHOLIA
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
@ ART SPACE stift millstatt
Millstatt . Österreich | Austria






August

07 | 08 | 2020
neuer Termin / new date:
25 + 26  + 27 | 09 | 2020
Performance . robotic MELANCHOLIA
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
@ ART SPACE stift millstatt
Millstatt . Österreich | Austria


Photo: Roman Zotter
Abgesagt/Cancelled
14 | 08 | 2020
#bones [from the ACCUMULATION Series] 
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
Solo Maria Mavridou
@ CCB . Lange Nacht des Tanzes Kärnten . Österreich | Austria





28 + 29 + 30 | 08 | 2020
archipelago
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
@ ART SPACE stift millstatt
Millstatt . Österreich | Austria










Oktober | October


06 | 10 | 2020
#shivering
[from the ACCUMULATION Series]
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
Salzburg PREMIERE
tanz_house festival 2020
@ Arge Kultur . Salzburg . Österreich | Austria


15 | 10 | 2020
#bones [from the ACCUMULATION Series] 
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
@ OT301 . Amsterdam . Niederlande | Netherlands


21 – 25 | 10 | 2020
dance works
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS
@ ART SPACE stift millstatt
Millstatt . Österreich | Austria


















PRODUKTIONEN + VERANSTALTUNGEN 2020 (alphabetisch)
PRODUCTIONS + EVENTS 2020 (in alphabetic order)

archipelago part 1
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS

08-09 | 05 | 2020 . dance works . ART SPACE stift millstatt . Millstatt .  Österreich
28+29+30 | 08 | 2020 . ART SPACE stift millstatt . Millstatt .  Österreich

Ein poetisches Tanzsolo für die elegante NETZWERK AKS Tänzerin Simona Piroddi, die ihren Blick über das Meer auf eine Insel wirft, den Ort ihrer Sehnsucht, das Ziel ihrer Träume. Basierend auf einem Textauszug aus Woman at Point Zero von Nawal El Saadawi.
   A poetic dance solo for elegant NETZWERK AKS dancer Simona Piroddi who gazes across the sea towards an island, place of her desires, object of her dreams. Based on a text excerpt from Woman at Point Zero by Nawal El Saadawi.

Choreographie . Konzept . Licht . Raum . Sound . Film: Andrea K. Schlehwein
Tanz NETZWERK AKS: Simona Piroddi
Eine Produktion von: büro für tanz | theater | produktionen


#bones [from the ACCUMULATION series]
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS

08-09 | 05 | 2020 . dance works . ART SPACE stift millstatt . Millstatt .  Österreich
14 | 08 | 2020 . CCB . Lange Nacht des Tanzes Kärnten . Österreich
15 | 10 | 2020 . OT301 . Amsterdam . Niederlande

Wiederaufnahme eines intensiven Tanzsolos choreographiert von Andrea K. Schlehwein für die NETZWERK AKS Tänzerin Maria Mavridou, das im Vorjahr international auf Festivals in Griechenland, Korea, Japan präsentiert wurde. Integriert ist ein Filmfragment, das in einem räumlich für die Tänzerin nicht erreichbaren Lichtspalt die Brutalität der äußeren Welt in stark verpixelten Bildern in ihren von der Außenwelt abgeriegelten Innenraum durchscheinen lasst.
   Revival of an intense dance solo choreographed by Andrea K. Schlehwein for NETZWERK AKS dancer Maria Mavridou, presented last year on festivals in Greece, Korea and Japan. A film fragment of pixelated images appearing in a gap of light that is inaccessible to the dancer lets the brutality of the outside world seep into her closed off inner space.

Choreographie . Konzept . Licht . Raum . Sound . Film: Andrea K. Schlehwein
Tanz NETZWERK AKS: Maria Mavridou
Mitarbeit Sound . Film: Roman Zotter
Eine Produktion von: büro für tanz | theater | produktionen 2019

butterfly tales
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS

27 | 05 | 2020 . Klagenfurt Festival . Klagenfurt . Österreich
03 | 06 | 2020 . New Dance Festival . Daejon . Korea
15 | 06 | 2020 | UKREP 2020 taking action . PTL . Slovenija

Die ‚butterfly tales‘ folgen dem theoretischen Ansatz der Chaostheorie, dass nämlich jede Aktion eine Reaktion hervorruft, kein Input ohne Output sein kann, jeder Impuls eine Konsequenz zur Folge hat.
Schlehwein zeigt mit ihrem ästhetischen Trio die Fragilität des Daseins in fein polierten Bewegungsbögen, getragen von innerem Empfinden und überraschenden dynamischen Wechseln. Die Choreographie zeigt handwerklich versiert eine vielschichtige, permanente Ablöse und Überlappung von Szenen: vom Solo, zum Duett, zum Tutti. Jeder Impuls erzeugt vibrierend spannende Momente, die Verdichtung von Ereignissen ebenso wie fast private Augenblicke der Ruhe.
AKS geht es hier um die Erforschung demokratischer Verhältnisse auf allen, den Tanz bestimmenden Ebenen: die Gleichstellung der Tänzer*Innen im Raum, die freie Perspektivwahl der Blickwinkel des Publikums ebenso wie die Behandlung des akustischen Materials.
   The 'butterfly tales' follow the theoretical concept of chaos theory, namely that every action causes a reaction, no input can exist without output, every impulse leads to a consequence.
In her aesthetic dance trio, Schlehwein shows the fragility of existence in finely polished arcs of movement, carried by internal sensations and surprising dynamic changes. Technically versed, the choreography shows a multi-layered, continuous superseding and overlapping of scenes – from solo to duet to tutti. Each impulse creates vibrantly exciting situations, a condensation of events as well as almost private moments of tranquillity.
What AKS is after here is an investigation of democratic conditions on all levels that determine dance: equality of all dancers in space, free choice of perspective and viewpoint for the audience as well as the treatment of the acoustic material.

Choreographie . Konzept . Licht . Raum . Sound: Andrea K. Schlehwein
Tanz NETZWERK AKS: Unita Gay Galiluyo, Jye Hwei Lin, Eiji Takeda
Eine Produktion von: büro für tanz | theater | produktionen 2019


Spurensuche Beethoven
EAST + WEST . Creating Composition 
Images . Procedures . Approaches
#curatedbyaks

27-30 | 06 | 2020 .  ART SPACE stift millstatt . Millstatt .  Austria

büro für tanz | theater | produktionen    .    inter cultural dialogues
Deutschland . Österreich . Korea . Taiwan . Philippinen                           

Teilnehmer*innen  |  Participants . established:
° Graziela Padilla, LEX PADILLA DANCE CONCEPT
  i.R. ehemals Institut für Musik und Tanz, DSHS Köln (Deutschland)
° Prof. Seong Ok Choi, Andong University Daejon (Korea)
° Kim Seongjeon
° Andrea K. Schlehwein,
  Korea National University of Arts Seoul (Korea), ART SPACE stift millstatt (Österreich)
° n.n. (Österreich)

Teilnehmer*innen  |  Participants .  Young generation:
° Kwak Young Eun (Korea)
° Unita Gay Galiluyo (Philippines)
° Alina Jacobs (Niederlande)
° Jye Hwei Lin (Taiwan)
° Rosalie Wanka (Deutschland - angefragt)
° n.n. (Österreich) - angefragt

Tänzer*innen | Dancers
Unita Gay Galiluyo . Alina Jacobs . Jye Hwei Lin . Simona Piroddi . Aureliusz Rys 
Jeong, Jina . Hwang, Jiyoung . Kim, Yongheum . Kim, Junhyuk 

Herzlich eingeladen sind weitere interessierte professionelle Tänzer*innen und Choreograph*innen.


Fidelio [inter kulturelle Tanz Theater Produktion]
MetaDanceProject Korea & Dr. Otto Brusatti Österreich

27 | 06 | 2020 .  ART SPACE stift millstatt . Millstatt .  Austria

Anlässlich des 250. Jahrestages von Beethoven wird in dieser, Beethovens einziger Oper Fidelio, eine neue, moderne Fassung kreiert, in der Tanz, Schauspiel und Klavier zu vier Händen eine aktuelle und spannende Fusion eingehen. Das Leitungsteam (Dr. Brusatti und Prof. Choi) sowie die Protagonist*innen auf der Bühne stammen aus Österreich, Korea und Slowenien. Themen, die uns alle heute angehen, wie die Befreiung des Menschen, die Situation politischer Gefangener und Migration werden in dieser Kontinente übergreifenden Koproduktion behandelt.
   On the occasion of Beethoven's 250th birthday, a new and modern version of Beethoven's only opera work Fidelio is created in which dance, acting and piano for four hands enter a contemporary and exciting fusion. The artistic directors (Dr. Brusatti and Prof. Choi) as well as the protagonists on stage come from Austria, Korea and Slovenia. This cross-continental co-productions deals with issues that are still of great concern today, such as human liberation, migration or the situation of political prisoners.

Inszenierung: Dr. Otto Brusatti
Choreographie: Seong Ok Choi
Tanz: MetaDanceProject
Klavier zu vier Händen


[ FIGUR X ]
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS

08-09 | 05 | 2020 . dance works . ART SPACE stift millstatt . Millstatt .  Österreich

Überarbeitung der Erfolgsproduktion des 5th Goyang International Dance Festivals 2019.
Vier maskierte, optisch fast geklonte Figuren taumeln ebenso orientierungslos wie erfolgssüchtig durch einen unwirtlichen Lebensraum in dem sie die Welt wie die alten griechischen Götter achtlos durch ihr Universum schleudern.
   Revised version of the successful production of 5th Goyang International Dance Festival 2019. Four masked, optically almost identical figures, disoriented yet competitive, stumble through a wasteland, carelessly kicking the world around in their universe like ancient Greek gods.  

Choreographie . Konzept . Licht . Raum . Sound: Andrea K. Schlehwein

Tanz + Performance NETZWERK AKS: 
Dong Bin Lee, Maria Mavridou, Eun Young Park, Roman Zotter
Eine Produktion von: büro für tanz | theater | produktionen


i n : f o r m a l   .   solo with no title
Alina Jacobs
#curatedbyaks

04 | 07 | 2020

22 | 07 | 2020 . ART SPACE stift millstatt . Millstatt .  Austria

Ein showing entstanden aus der A.I.R Residency @ ART SPACE stift millstatt | TANZ 

i n  :  f o r m a l ist eine Serie für junge, zeitgenössische Kunst, ein ungezwungenes Format, dass im zeitgenössischen Tanz verortet ist, sich aber, je nach Bedürfnis der jeweiligen Artist in Residency Künstler*in soweit vom Tanz entfernen darf wie gewünscht und nötig.
Keine ehrliche Auseinandersetzung, ob in der zeitgenössischen Kunst oder im Leben ist vor Beginn der Reise planbar und vorhersehbar.
Wir vertreten die Philosophie, dass gerade die junge Kunst im Aufbruch Unterstützung und Dialog mehr benötigt als Erwartungs- und Präsentationsdruck.
Jede Künstlerin gestaltet ihren Abend selbst und entscheidet, wie der Blick in ihre Werkstatt ausschauen soll, ob als klassische Studiopräsentation oder als Gespräch, als gemeinsames Abendessen, als outdoor event oder als Diskussionsrunde mit Film – alle Formate sind denkbar und werden erst im Verlauf der Residency entschieden.

r o b o t i c   MELANCHOLIA   .  installation
Andrea K. Schlehwein

17 | 07 – 22 | 08 | 2020 . FORUM KUNST contemporary . ART SPACE stift millstatt . Millstatt .  Austria

r o b o t i c   MELANCHOLIA ist eine Installation, die aus einem sorgfältig arrangierten Sammelsurium von objects trouvé besteht.  Dinge, die so nicht zusammen gehören, liegen friedlich geordnet im Geviert nebeneinander. Die Tatsache, dass sie denselben [ S P A C E ] teilen, genügt, um sie zu Statthaltern des Möglichen zu machen. 
Ein Tagebuch in Installationsform auf der Suche nach einer besseren Welt.
   r o b o t i c   MELANCHOLIA is an installation composed of a carefully arranged selection of objects trouvé. Things that usually do not go together lie peacefully next to each other in a square. The fact that they share the same [ S P A C E ] is enough to make them into commanders of possibilities.
A diary installation in search for a better world.

Installation: Andrea K. Schlehwein
Mitarbeit Raum: Brigitte Büsken


r o b o t i c   MELANCHOLIA   .  performance

Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS

24+31 | 07 2020 +  07 | 08 | 2020  
25 + 26 + 27 | 09 | 2020 . ART SPACE stift millstatt . Millstatt .  Austria

Wenn wir so weitermachen, werden wir alle als empathielose Roboter enden, die alle nurmehr dem Geld und einer vermeintlichen Sicherung der Grenzen unseres persönlichen Lebensraumes hinterher jagen. 
Eine Materialauflistung der kleinen, ebenso persönlichen wie unnötigen Dinge des Lebens, die uns als Mensch zusammenhalten, Reparaturen inbegriffen.
   If we continue like this, we will all end up as indifferent robots, chasing after nothing but money and the presumed securing of borders of our personal living space.
A list of all the small, personal and unnecessary things of life that hold us together as human beings. Repairs included.

Konzept . Scenography . Sound : Andrea K. Schlehwein
Tanz NETZWERK AKS
Mitarbeit Raum: Brigitte Büsken
Eine Produktion von: büro für tanz | theater | produktionen 2020


#shivering  [from the ACCUMULATION Series]
Andrea K. Schlehwein + NETZWERK AKS

04 | 04 | 2020  . PERFORMdANCE 2020 . Arge Kultur . Salzburg . Österreich
16 | 05 | 2020 . SoloDuo 2020 . barnes crossing . Köln . Deutschland
03-05 | 07 | 2020 . Tsak Bam Festival 2020 . Aegina. Griechenland
06 | 10 | 2020 . tanz_house festival . ARGE Kultur . Salzburg . Österreich

Ein wild vibrierendes, stark emotional gefärbtes Tanzduet, das das ICH in zwei Figuren aufspaltet, die einen physisch wie psychischen Zustand des starken Zitterns, das sie unkontrolliert überkommt und zu schmerzhaften Ausbrüchen führt, gemeinsam mit dem Publikum atemlos durchleben läßt. Ein Blick auf Vorurteile unserer Gesellschaft gegenüber Menschen, die sich durch ihr Verhalten nicht in die Masse der scheinbar „gesunden“ 
integrieren lassen.
   A wildly vibrating, strongly emotional dance duet, splitting the I into two characters that breathlessly go together with the audience through a physically and psychologically intense tremor overcoming them uncontrollably and leading to painful outbursts.
An examination of prejudices in our society towards people who, through their behavior,  cannot be integrated into the mass of apparently "healthy" people.

Choreographie . Licht . Raum . Sound: Andrea K. Schlehwein
Tanz NETZWERK AKS: Maria Mavridou, Maayan Reiter / Unita Gay Galiluyo
Eine Produktion von: büro für tanz | theater | produktionen 2018